Es hat nicht ganz gereicht

12. Oktober 2019

Tuttlingen 1  -  Spaichingen 2    4,5 : 3,5

 

Es ist die knappst mögliche Niederlage, die der Aufsteiger Spaichingen 2 beim Landesligaabsteiger Tuttlingen kassiert hat und genau deswegen ist es ärgerlich, nicht noch an irgendeinem Brett keinen weiteren halben Punkt gewonnen zu haben.

Lukas Hengstler, Christoph Kemmler und Peter Butz remisierten nach ca. eineinhalb Stunden ihre Partien, da standen die beiden Ersatzspieler Bernhard Stirner und Walter Blauditschek schon auf der Verliererstraße. Beide verloren schon in der Eröffnung letztendlich spielentscheidende Tempi. Besser stand es am Spitzenbrett um die Figuren von Armin Zimmermann, doch hatte er im Endspiel das Nachsehen.

Richtig spannend waren die Begegnungen der beiden Youngster Lukas Zetto und Thorsten Schrägle gegen die Tuttlinger Alexander Günter und Gunther Kaufmann. Lukas Zetto hatte seit dem Mittelspiel einen qualitativen Vorteil, den spielte er so gut aus, dass Alexander Günther, was bei ihm selten vorkommt, vorzeitig aufgab.

Thorsten Schrägle verlor im Mittelspiel eine Figur an Gunther Kaufmann, die er dann zu Beginn der Endphase zurückgewann. Nun folgte ein Fingerfehler Kaufmanns, der Thorsten in Vorteil und nach vielen weiteren Zügen auch den Sieg am Brett einbrachte. 

Ein glanzloser Punkt.

28.09.2019

SR Spaichingen II - SC Oberndorf  I   4,0 :  4,0

Mit einem am Ende glücklichen Punktgewinn meldet sich der Aufsteiger  SR Spaichingen II in der Bezirksliga zurück. Der Gegner leistete sich den Luxus, ohne drei von acht Spielern anzureisen.

Doch die Oberndorfer haben sich stark zurückgekämpft, eine nach der anderen Partie gewonnen und so das Feld von hinten wieder aufgerollt. Kurz vor Schluss stand es sogar 3 : 4 für Oberndorf.  Die einzige noch nicht entschiedene Partie war die von Thorsten Schrägle. Dieser nutzte nach über vier Stunden Spielzeit die Ungenauigkeiten seines Gegners im Endspiel konsequent aus und einer seiner Bauern konnte zur Dame mutieren. Den Rest wollte sich der Oberndorfer nun nicht mehr vorführen lassen. Damit war das Spiel für Thorsten gewonnen und der Mannschaftskampf für beide Mannschaften mit einem glücklichen Remis besiegelt.

 

Der kampflose Beobachter Peter Butz schreibt zum Spiel: "Hoffentlich haben wir für die restliche Saison nicht schon alles Glück aufgebraucht." Aber auch die Oberndorfer müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sich ein solcher Coup mit nur fünf Spielern wiederholen lässt.