Meister der A-Klasse

14. 05. 2022

Spaichingen III  Bisingen II       5,5  :  2,5

Die Dritte hat die Meisterschaft in der A-Klasse eingetütet. Zum Saisonfinale reisten die Gäste aus Bisingen nur zu fünft an. Respekt an die fünf wackeren Bisinger, die den Wettkampf am Brett auch unter diesen Bedingungen annahmen. 

So stand es schon zu Beginn des Abends drei zu null und dem Aufstieg als Gruppenzweiter stand schon mal nichts mehr im Weg. Am frühen Abend holten Bernhard Stirner und Walter Blauditschek zwei Unentschieden, die den ersten Mannschaftspunkt perfekt machten. Damit war auch die Meisterschaft eingetütet. Den Gewinn der Partie schaffte Niklas Eckhardt mit einem weiteren Remis. Es folgte noch eine Einzelniederlage von Günther Dieckmann und ein fein herausgespielter Sieg von Martin Albrecht. 

Leider ist die Homepage des SVW an diesem Wochenende offline und damit auch der Ergebnisdienst nicht auf dem Stand der Zeit.

 

Tabelle:

https://ergebnisse.svw.info/show/2021/2917/tabelle/

Ein unkomplizierter Mannschaftssieg

5. März 2022

Balingen 4  — Spaichingen 3         2,5 :  5,5

Das Gastspiel im Balinger Zollernschloss war aus Spaichinger Sicht ein unaufgeregter doppelter Punktgewinn..
Die Gastgeber konnten nur zu sechst spielen, schon die ganze Saison waren sie mit Ausfällen geplagt. Die sechs verbliebenen Balinger Spieler kämpften trotz 0:2 Rückstand wacker, doch mit dem Rücken zur Wand. An den beiden hinteren Brettern siegten Patrick Saar und Paul Klein frühzeitig, so dass die Begegnung bald mit 0:4 vorentschieden war. Unentschiedene Partien von Martin Albrecht und Bernhard Stirner folgten und der Matchgewinn war damit eingetütet. Beim Stand von 1:5 für Spaichingen waren die Begegnungen von Günther und Marwin weiterhin umkämpft. Während Marwin remisierte, holte Günther seine Brechstange heaus, deren Hebel er leider an der falschen Stelle ansetzte. Gesamtergebnis: Gewonnen mit 5,5 Punkten.

Der Blick auf die Tabelle ist vorerst verzerrt, weil die Konkurrenz noch Nachholspiele austzutragen hat. Bilanziert wird am 14. Mai nach der finalen Heimpartie gegen den Tabellennachbarn Bisingen. 

„Jedem zur Freud`und niemand zu Leid!”

19. Februar 2022

Rottweil 2  — Spaichingen 3         3  :   5

 

„Jedem zur Freud` und niemand zu Leid!” Die Rottweiler Fasnetsregel sollte immer auch für sportliche Wettkämpfe gelten, so auch fürs Schach. Im Primtalderby zwischen Rottweils Reserve und Spaichingens Dritter war das grundsätzlich jederzeit der Fall. Dennoch war die Begegnung voller Ernst und dass am Ende des Abends Spaichingen die Nase vorn hatte, war schon eher eine kleine Sensation, denn im Vorjahr war es umgekehrt.

Martin Albrecht legte einen flotten Startsieg hin, denn sein Kontrahent hatte es eilig mit wehenden Fahnen ins Verderben zu laufen. Er spielte gleich zu Beginn stark auf Königsangriff, ohne Rücksicht auf Verluste. Im Mittelspiel opferte er eine Figur wegen eines sicher geglaubten Matts. Doch dabei übersah er eben einen Damenzug Martins. So kam es zu einer Stellung Türme plus Springer plus vier Bauern gegen Türme und sechs Bauern. Im weiteren Verlauf verspeiste Martins Gegner noch einen vergifteten Bauern, der eine Springergabel mit Turmverlust folgen lies. Dies war die Führung zum 0:1, die Patrick Saar und Marwin Molitor zum 0:3 ausbauten. Patrick hatte zu Beginn des Mittelspiels einen Bauerngewinn, mit dem ihm im Endspiel ein Damendurchbruch gelang. Marwin Molitors Partie galt lange ohne Materialtausch als zugestellt. Nachdem es dann irgendwann doch zum Figurentausch kam, war Marwin mitten in einem Endspiel Turm plus Läufer plus drei Mehrbauern gegen Turm plus Läufer. Durch eine taktische Finesse gelang Marwin abschließend noch ein Turmgewinn, damit war die Partie gewonnen.

Im weiteren Verlauf des Abends kam nun der erste Rückschlag. Hakan Sancakli am Spitzenbrett war die ganze Zeit einen Bauer vorne und alles sah sehr vielversprechend aus, doch im Endspiel kippte die Partie aufgrund einer Fesselungsidee, die Hakan nicht erwidern konnte. Zwischenstand 1:3.

Nun konnte Paul Klein die Ernte einfahren. Er gewann sehr früh einen Bauern und sein Gegner nahm trotz Materialrückstand jedes Tauschangebot an. Damit hatte Paul im Endspiel auf der einen Flanke einen Freibauern, der nicht mehr aufzuhalten war. 1:4

Auch Günther Dieckmann hatte einen vielversprechenden Spielbeginn, doch irgendwann hatte sich eine seiner Figuren vergaloppiert. 2:4. Walter Blauditschek ackerte in einer hart umkämpften und engen Partie 78 Züge wacker. Im Endspiel hatte er noch einen Turm, sein Gegner aber zwei Freibauern. Walter konnte nicht beide aufhalten, daher musste er sich geschlagen geben. 3:4.

Entscheidend war somit das Spiel des Kapitäns, dessen Spielverlauf der stürmischen See an diesem Sturmtief-Ylania-Wochenende glich. Im dritten Jahr hintereinander musste sich Bernhard mit Gegenspieler Dmitry Parshin auseinandersetzen. Im vorletzten Jahr gewann Bernhard, im Vorjahr gelang Dmitry die Revanche mit der gleichen Farbe. Heuer spielte Bernhard erstmals mit Weiß und er kam eigentlich besser aus der Eröffnung, doch dann entwickelte sich die Partie mit wechselndem Vorteil hin und her. Bernhard verlor Figur plus Bauer und stand mit dem Rücken zur Wand. Doch seine wenigen Figuren standen alle aktiv, während Dmitrys Figuren teilweise noch in der Garage verharrten. Nachdem Bernhard auf die 7. Reihe eindringen und bei einem Tauschfehler Dmitrys seine Figur zurückgewinnen konnte, hatte er es sich mit dem Gewinn verwerten noch einmal selbst schwer gemacht. Schließlich gewann Bernhard seine Partie für sich und die Mannschaft durch Schachmatt, weil er in dieser mit einer stürmischen See vergleichbaren Partie den vorletzten und nicht den letzten Fehler machte.

Dritte beißt auf Schwarzwälder Granit

22. Januar 2022

Spaichingen 3  — Horb 3         2,5   :   5,5

 

Unsere Dritte stieß am vierten Spieltag an ihre Grenzen und verlor am Ende des Tages deutlicher als nötig. Gratulation an die Zweite aus dem Schwarzwald, die sich mit einer kompakten Mannschaftsleistung den Aufstiegsplatz in der Tabelle verdienten.

Kaum hatte der Abend begonnen, lief Niklas Eckhardt seinem Gegner ins offene Messer. Die Antwort setzte Bernhard Stirner. Er entriss schon im siebten Zug einen herrenlosen Schimmel aus dem Marstall seines Gegenspielers , tauschte danach alle noch vorhandenen Waffen ab und irgendwann kapierte auch sein Gegenüber, dass die Messe längst gelesen ist. Mit einer feinen Taktikleistung provozierte in einer weiteren Partie Claudio Frey ein Grundlinienmatt. Schade, dass Patrick Saar von diesem Motiv am Nachbarbrett nichts als mahnendes Beispiel mitbekommen hat, denn er wurde leider gleichermaßen überlistet. So stand es am frühen Abend 2:2 und mit diesem Prinzip Schlag gegen Schlag hätte es gerne auch weitergehen dürfen: Hätte, hätte, Fehlerkette. Die verbliebenen Spaichinger Spieler überließen ihren Gegenspielern je einen Bauern. Bei Walter Blauditschek, Martin Albrecht und Günther Dieckmann bedeutete dieser Materialverlust jeweils den Anfang vom Ende. Sie spielten alle noch ewig und kämpften um die letzte Restchance, doch der Zermürbungstaktik ihrer Gegner hatten sie auf Dauer nichts mehr zu entgegnen. Einzig Marwin Molitor zog noch den Kopf aus der Schlinge, die um seinen König ausgelegt war und erreichte in einer von beiden Spielern positionell überzeugend stark gespielten Partie trotz eines Minusbauern noch ein Remis.


Ein unverhoffter Auswärtssieg

20. November 2021

Geislingen 2  —  Spaichingen 3       3,0   :   5,0

 

Spaichingens Hobbyteam gewann das Auswärtsspiel in Geislingen am Ende des Spieltags leichter als gedacht. Schon nach wenigen Zügen kam Captain Bernhard Stirner durch ein Scheinopfer in entscheidenden Vorteil, der erste Brettpunkt war dann nach einer halben Stunde eingetütet.

Leider musste sich daraufhin Ergänzungsspieler Sebastian Pfau geschlagen geben, sein offener Königsflügel war sein Verhängnis.

Es folgten zunächst zwei gerechte Unentschieden an den Brettern von Paul Klein und Niklas Eckhardt, bevor Hakan Sancakli am Spitzenbrett für dir Vorentscheidung sorgte. In der spannenden Partie mit Mattstrategien auf beiden Seiten war Hakan mit dem entscheidenden Zug im Vorteil. Bei diesem Zwischenstand von mittlerweile 3:2 sah es bereits für den Mannschaftserfolg recht gut aus. Die Partien von Claudio Frey und Conny Dieckmann standen mindestens ausgeglichen, wenn nicht gar vorteilhaft. Schlussendlich wurden sie auch mit einem Remis beschlossen, aber vorher stand das zunächst recht zähe Duell von Walter Blauditschek zur Entscheidung. Ein Spiel Läufer gegen Schimmel, wo alles festgefahren schien. Während Walter richtigerweise Safety First spielte, versuchte es sein Kontrahent mit der Brechstange und fatalem Erfolg. Der Geislinger verlor einen entscheidenden Bauern, Walter gewann dadurch den entscheidenden Freibauern und das Match.


Pflichtsieg

23. Oktober 2021

 

Spaichingen 3 — Möhringen 1       5;5 : 2,5

 

Der Heimsieg gegen Möhringen stellte sich als unkomplizierte Pflichtaufgabe heraus. Die Gäste reisten mit nur 6 spielberechtigten Akteuren an, somit fuhren Walter Blauditschek und Paul Klein ihre Punkte kampflos ein. Schade, denn wozu denn sonst außer zum Spiel treffen wir uns eigentlich?
Nachdem dann Hakan Sancakli sein Spiel recht früh gewann, zeichnete sich der Gesamtsieg schon ab.
Es folgten schlussendlich nur noch unentschiedene Ergebnisse. Zunächst fuhr Claudio Frey einen halben Punkt ein. Dann bekam Bernhard Stirner im Turmendspiel ein Remisangebot, das er mit Blick auf den Gesamtstand nicht ablehnen wollte, denn nun waren 4 Brettpunkte sicher.
An den verbliebenen Brettern von Marwin Molitor, Patrick Saar und Günther Dieckmann wurde von allen sechs Spielern noch eine Weile etwas probiert, am Ende wollte aber keiner mehr auf volles Risiko spielen und so wurde final in alle Remisangebote eingewilligt.


Saisonauftakt nach Maß

02. Oktober 2021

 

Nusplingen 2 — Spaichingen 3        1,5 : 6,5

 

Die Spaichinger Hobbymannschaft gewann ihr erstes Spiel nach der langen Coronapause. Claudio Frey holte seinen Punkt kampflos. Nach den Eröffnungen standen die weiteren sieben Begegnungen ziemlich ausgeglichen. Beim Abnutzungskampf im Mittelspiel bröckelte der Putz dann doch öfters bei den Gastgebern. Während Marwin Molitor seine Stellung nicht halten konnte, fuhren Patrick Saar, Günther Dieckmann, Paul Klein, Bernhard Stirner und Hakan Sancakli die weiteren Punkte ein. Beim Zwischenstand von 1:6 einigte sich Walter Blauditschek mit seiner Gegenspielerin auf remis.