1. Mannschaft: Landesliga

Schach - Yoga fürs Gehirn

        MP BP
1 SV Rangendingen 1 18 54,0
2 SV Balingen 1 13 43,5
3 SR Heuberg-Gosheim 1 10 34,5
4 SK Horb 1 8 35,0
5 SC Nusplingen 1 8 34,5
6 SF Dornstetten-Pfalzgrafenweiler 1 8 32,5
7 SC Bisingen-Steinhofen 1 8 32,0
8 Sfr. Winterlingen 1 8 31,0
9 SF Geislingen 1 6 32,5
10 SR Spaichingen 1 3 30,5

Noch einmal flackerte die Rote Laterne

25.04.2026

Schachring Spaichingen I - SV Rangendingen I           3 : 5

 

Am letzten Spieltag der Saison machte sich unsere erste Mannschaft nach dem bereits besiegelten Abstieg auf den Weg zur zentralen Endrunde nach Winterlingen. Die Veranstaltung war dieses mal gut besucht und bot einen würdigen Rahmen für den Abschluss der Landesliga-Saison.

Nach der Ehrung des bereits feststehenden Meisters, der zugleich unser Gegner war, begann der Abend gegen Rangendingen zunächst vielversprechend. Zwar musste Marwin als Erster die Segel streichen, da er das nötige Opfer in der gewählten Eröffnungsvariante nicht übers Herz brachte, doch Hakan glich an Brett 8 kurz darauf mit einer für ihn typischen Angriffspartie samt Gambit aus. 

Auch unser zweiter Ersatzmann, Axel, ließ diesmal nichts anbrennen und einigte sich in ausgeglichener Stellung auf ein Remis.

An Brett 1 konnte sich Lukas nach unpräziser Eröffnung seines Gegners einen Vorteil aufbauen der diesen schließlich zu einer vergeblichen Verzweiflungstat in Form eines Turmopfers führte, welches aber keine Früchte trug und die Partie somit zu Gunsten der Spaichinger entschieden war. Dieser Vorsprung hielt allerdings nicht lange an, da sich Roland in der Folge geschlagen geben musste. Nachdem Richard in einer festgefahrenen Stellung folgerichtig in ein Remis einwilligte, lag es an den letzten beiden Partien, über den Mannschaftskampf zu entscheiden.

Christof spielte solide und hielt seine Stellung lange zusammen, verlor nach zähem Kampf im Endspiel aber leider die Kontrolle über seine Bauern und somit auch die Partie. Und auch an Brett 2 gab es diesmal leider kein Happy End. Obwohl er lange gut stand, konnte Sam die Partie in Zeitnot nicht mehr präzise zu Ende spielen und musste sich schlussendlich auch der Bauernmehrzahl seines Kontrahenten ergeben.

Insgesamt verlief der Abend also sehr sinnbildlich für die gesamte Saison: man spielt lange gut mit, steht aber am Ende als knapper Verlier doch mit leeren Händen da. Nichtsdestotrotz hat man gegen die starken Rangendinger eine ansprechende Leistung gezeigt und bewiesen, dass die junge erste Mannschaft das Potential hat, auch in der Landesliga bestehen zu können. Hierfür heißt es nun aber erstmal sich zu sammeln und in der nächsten Saison den Wiederaufstieg anzugreifen.

Servus Landesliga

12.04.2026

Schachring Gosheim I  -  Schachring Spaichingen I           5 : 3

Die erste Mannschaft des Schachrings verliert in Gosheim mit 5:3 und kann sich dadurch nicht mehr am letzten Spieltag vor dem Abstieg retten. 

Die Primtäler mussten gewinnen und gleichzeitig auf die anderen Ergebnisse hoffen, um am letzten Spieltag noch rechnerische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Das merkte man der jungen Mannschaft auch an. So wurden viele Remisangebote der Gosheimer abgelehnt und auf Sieg gespielt. Leider wurde dieser Mut an diesem Tag nicht immer belohnt. 

Den Anfang machte Richard Grimm mit einem Remis. Er kam nicht gut aus der Eröffnung und verlor direkt zwei Bauern. Glücklicherweise nahm sein Gegner das Remis an. Danach verloren nacheinander Roland Grimm und Christof Stirner. Beide kamen nach der Eröffnung in passive Stellungen und konnten dem Druck nicht standhalten. Siegfried Eckardt konnte den Rückstand kurz drauf verkürzen, indem er den gegnerischen Springer gewinnbringend einfing. 

Marwin Molitor wollte sich nicht mit einem Remis zufriedengeben, verlor aber im Turmendspiel zwei Bauern und musste kurz danach die Segel streichen. Oliver Karg brachte den Schachring nochmal ran. Er nutze einige Ungenauigkeiten seines Gegners zu Materialgewinn, den er schließlich verwertete. Auch Lukas Hengstler wollte nicht remisieren und versuchte die Partie zu gewinnen. Leider verlor er auch zwei Bauern und musste trotz großer kämpferischer Leistung die Waffen strecken. Beim Zwischenstand von 4,5:2,5 für Gosheim, war das Nachholspiel von Sam Mattes nicht mehr ausschlaggebend. Er einigte sich in ausgeglichener Stellung auf Remis. 

Mit dieser Niederlage bleibt die erste Mannschaft auf den letzten Platz und der Abstieg ist damit besiegelt, da der Rückstand auf das rettende Ufer uneinholbare 3 Punkte beträgt. Trotzdem möchte der Schachring den Meistern aus Rangendingen am letzten Spieltag noch etwas ärgern und im nächsten Jahr die Bezirksliga aufmischen, um schnellstmöglich wieder in die Landesliga zurückzukommen. 

 

 

Schach mit Gänsehaut

28. Februar 2026

SR Spaichingen 1     -     SC Bisingen 1             4 : 4

Die erste Mannschaft des Schachrings holt den ersten Mannschaftspunkt in diesem Jahr, verbleibt aber im Tabellenkeller und blickt langsam aber sicher dem Abstieg entgegen.

Richard Grimm und Armin Zimmermann remisierten nacheinander in ausgeglichenen Stellungen. Marwin Molitior brachte die Primtäler zwischenzeitlich in Führung. Er nutzte einige Ungenauigkeiten seines Gegners und gewann schließlich einen ganzen Turm. Doch dann drehte sich nach und nach das Geschehen auf den anderen 64 Feldern.

Sam Mattes verlor erst eine Qualität und verpasste es in der Folge durch die Aktivität seiner Figuren zu Ausgleich zu kommen. Als sich peu a peu die Figuren tauschen, verebbte seine Initiative und er musste die Segel streichen. Axel Birkholz kam mit leichtem Vorteil aus der Eröffnung, übersah aber ein Zwischenschach und kam so auf die Verliererstraße.

Beim Zwischenstand von 2:3 waren die Spaichinger mit dem Rücken an der Wand, insbesondere da das Gewinnpotenzial an den verbliebenen drei Brettern eher theoretischer Natur war. Doch dann sorgte mangelnde Regelkenntnis für den Ausgleich. Oliver Karg saß im Damen-Läuferendspiel am kürzeren Hebel und konnte nur um das Remis kämpfen. Dann dachte sein Gegner fälschlicherweise, dass es nach 60 Zügen nochmal 15 Minuten extra gibt, ließ seine Zeit ablaufen und verlor damit seine Partie.

An den zwei Spitzenbrettern konnten Lukas Hengstler und Lukas Zetto nach langem und zähem Kampf noch jeweils ein Remis holen und somit den Mannschaftspunkt sichern.

 

Da in den Parallelspielen die direkten Konkurrenten jedoch  doppelt gepunktet haben, beträgt der Abstand vor den letzten beiden Spielen zum rettenden Ufer zwei Punkte. Dabei hat der Schachring noch mit Rangendingen den wohl designierten Meister vor der Brust. 

 

Niemals aufgeben . . .

31. Januar 2026

SR Spaichingen 1    -      SV Nusplingen 1        2,5 : 5,5

 

. . . so lautet das Motto diese Saison. Nachdem unsere erste Mannschaft jetzt drei Jahre in Folge um den Aufstieg mitspielte, schlägt das Pendel dieses Jahr in die gegenteilige Richtung. Nach sechs Spielen steht Spaichingen 1 mit nur zwei Punkten auf dem vorletzten Platz und mitten im Abstiegskampf.

Dass es dieses Jahr gegen den Abstieg ging, war den Spaichingern aber schon klar, bevor die Nusplinger am sechsten Spieltag weitere zwei Punkte aus Spaichingen entführten.

Lange Zeit passierte nicht viel an den Brettern, bis  Roland Grimm nach über zwei Stunden in einen tödlichen Königsangriff geriet und die Primtäler direkt in Rückstand brachte (0:1).

Sein Vater, Richard Grimm, bügelte das Ergebnis zwischenzeitlich erst einmal wieder gerade, indem er mit seinem aktiven König im Endspiel den gegnerischen Springer und somit die Partie gewinnen konnte. (1:1).

Thomas Ringwald hätte sogar fast für die Führung sorgen können, jedoch übersah er bei der Abwicklung zum Endspiel, dass der Gegner ein Dauerschach hatte und den eigentlich deutlichen Spielverlauf egalisieren konnte. (1,5:1,5).

An diesem Punkt geriet der Mannschaftskampf jedoch vollkommen aus dem Ruder. Sam Mattes verlor im Mittelspiel durch eine taktische Verwicklung eine Figur. Zwar leistete er noch lange Widerstand, wurde aber mit dem Materialnachteil Stück für Stück zusammengeschoben. Nicht viel besser erging es Lukas Hengstler. In einem eigentlich sicheren Remis-Turmendspiel bewegte er in Zeitnot seinen Monarchen auf die falsche Seite, wodurch die Partie langfristig nicht mehr zu halten war. (1,5:3,5).

Sein Pech wurde durch das Glück von Marwin Molitor ausgeglichen, dessen Gegner die eigene Gewinnstellung nicht erkannte und sich überraschenderweise auf ein Remis einigte. Also war der Mannschaftskampf doch noch nicht verloren. (2:4).

Damit waren Oliver Karg und Christof Stirner gezwungen, auf Sieg zu spielen. Christof machte den Anfang und versuchte die remisliche Stellung bewusst zu verkomplizieren, um dem drohenden Remis zu entgehen. Dadurch geriet er unglücklicherweise selber ins Hintertreffen und musste selbst und damit auch für Spaichingen die Segel streichen. (2:5).

Da nun die Katastrophe komplett und jede Hoffnung auf ein 4:4 verflogen war, einigte sich Oliver Karg mit seinem Gegner auf ein Remis zum Endstand von 2,5:5,5.

 

Die Spaichinger sind dem Abstieg nun also so nah wie seit Jahren nicht mehr. Jedoch weiß jeder, der die vielen kuriosen Geschichten aus der Landesliga Alb/Schwarzwald kennt, dass die Messe noch lange nicht gelesen ist. Schon oft wurden in dieser Liga völlig ausweglose Situationen irgendwie gedreht. Solange rechnerisch also noch alles möglich ist, gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken und nicht am  28.02. in Bisingen alles zu geben, um die Hoffnung am Leben zu halten. 

 

Knapp vorbei, . . . - jetzt wird es eng

10. Januar 2026

Sfr. Winterlingen 1    -      SR Spaichingen 1     3,5 :  4,5

Die erste Mannschaft des Schachrings verliert nach sehr langem und zähem Kampf knapp mit 4,5:3,5 in Winterlingen und befindet sich nach der vierten Niederlage im 5. Spiel langsam in Abstiegsgefahr.

Besonders die Weißspieler sahen an diesem Tag nicht gut aus. Es gab insgesamt 5 Siege mit schwarz bei 3 Remisen. Doch der Reihe nach. Zuerst remisierten nach einander Roland Grimm, Oliver Karg und Richard Grimm in mehr oder weniger ausgeglichenen Stellungen.

Danach passierte an den übrigen 5 Brettern lange Zeit erstmals nichts. Schließlich ging Winterlingen durch einen Sieg am Spitzenbrett in Front. Lukas Hengstler geriet immer mehr unter Druck und konnte seine Stellung trotz harten Kampfes nicht zusammenhalten.

Christof Stirner sorgte wenig später für den Ausgleich. In ausgeglichener Stellung spielte er auf Sieg und wurde dafür belohnt. Als sein Freibauer vom Gegner nicht mehr einzufangen war, musste dieser die Waffen strecken.

Winterlingen ging jedoch nach einiger Zeit wieder in Führung. Marwin Molitor befand sich in einem  Endspiel mit Minusbauern. Als er seinen Läufer für den durchlaufenden Bauern geben musste, war die Partie entschieden. Lukas Zetto konnte wieder ausgleichen. Er kam sehr vorteilhaft aus der Eröffnung. Als die Partie zu verflachen drohte, ging er ins Risiko. Nach einem Fehler seines Gegners konnte er die Partie schließlich noch für sich entscheiden.

Bei Sam Mattes sah es lange Zeit nicht gut aus. Nach den ersten 20 Zügen lebte er nur noch vom Inkrement und er hatte zusätzlich eine Figur weniger. Dennoch kämpfte er verbissen bis zum 104. Zug. Um kurz vor 23 Uhr muss er jedoch die Segel streichen.

 

Nach drei Jahren im Aufstiegsrennen und in tabellarisch gesicherten Gefilden, geht der Blick in diesem Jahr nach unten. Am 31.01. kommt das nächste wichtige Spiel gegen Nusplingen, bei dem gepunktet werden muss. 

 

Die Belohnung verpasst

06. Dezember 2025

SR Spaichingen I - SV Balingen I      3,5 : 4,5

Die erste Mannschaft des Schachrings verabschiedet in diesem Jahr sich mit einer knappen sowie unglücklichen Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten aus Balingen  und bleibt weiterhin in der unteren Tabellenhälfte stecken.

Da die favorisierten Balinger beinahe in Bestbesetzung antraten, war bereits früh klar, dass die Trauben an diesem Tag sehr hoch hängen. Dennoch boten die Primtäler lange Zeit Paroli und schrammten nur knapp an einem Punktgewinn vorbei.

Die Gäste von der Schwäbischen Alb gingen zuerst in Führung. Richard Grimm geriet aus der Eröffnung immer mehr unter Druck, bis Material- und  Partieverlust nicht mehr zu vermeiden war. Sein Sohn Roland Grimm sorgte für den schnellen Ausgleich. Nach und nach gewann er drei Bauern, hatte dann das Glück des Tüchtigen, als sein Gegner sich beim Konterangriff verrechnete und direkt danach aufgab.

Lukas Zetto übersah am Spitzenbrett einen Figurengewinn und als sich die Figuren peu á peu abtauschten, remisierte er in leicht besserer Stellung. Danach ging Balingen erneut in Front. Armin Zimmermann übersah in ausgeglichener Stellung ein Zwischenschach seines Gegners, dass ihm Dame und Partie kostete. Auch diesmal kamen die Spaichinger wieder zurück. Sam Mattes kam mit viel Initiative aus der Eröffnung, nutze die Schwächen in der gegnerischen Stellung und kam so zum gewinnbringenden Materialgewinn.

Beim Zwischenstand von 2,5:2,5 ging es in die spannende Schlussphase. Oliver Karg hatte zuerst leichte Vorteile. Nach ein paar passiven Zügen stand er jedoch etwas schlechter, konnte im Endspiel mit ungleichfarbenen Läufern jedoch die Partie remisieren.

Christof Stirner, im Hinblick, dass es bei Marwin und Oliver nicht gut aussah, riskierte im ausgeglichenen Bauernenspiel etwas mehr. Sein Gegner konnte die Partie nach einem ungenauen Bauernzug jedoch für sich entscheiden. Marwin Molitor konnte das Endspiel mit Minusbauern ausgeglichen gestalten. Mehr als ein Remis war aber nicht mehr drin. So stand am Ende, nach guter kämpferischer Leistung, eine knappe 3,5:4,5 zu Buche.

 

Jetzt geht es erst mal in die Winterpause, um hoffentlich gut ausgeruht und hochkonzentriert am 10. Januar in Winterlingen zurück an die Bretter zu gehen. 

Spaichingen rettet Saisonstart gegen Dornstetten-Pfalzgrafenweiler

15. November 2025

SF Pfalzgrafenweiler 1   -   SR Spaichingen 1            3,5 : 4,5

Die erste Mannschaft stand am dritten Spieltag nach zwei unglücklichen Niederlagen vor der Aufgabe, den Karren wieder einigermaßen aus dem Dreck zu ziehen. Mit einem nun knappen, aber leistungsgerechten Sieg über Dornstetten-Pfalzgrafenweiler ist der erste Schritt gemacht.

Zunächst einmal fielen unglücklicherweise zwei Stammspieler aus. So brauchte man leider zwei Ersatzspieler, die wiederum der zweiten Mannschaft im Spitzenspiel der Bezirksliga fehlten.

Die Schachfreunde aus Pfalzgrafenweiler hatten weniger Erfolg dabei, den Ausfall an Brett fünf zu kompensieren, und so wurde Marwin Molitor für seine guten Fahrkünste durch den Schwarzwald mit einem kampflosen Sieg belohnt Die erste Partie, die auf dem Brett durch ein schnelles Remis entschieden wurde, war die von Peter Butz an Brett acht. (0,5:1,5)

 

Auch Oliver Karg einigte sich auf ein schnelles Remis. (1:2)

 

Doch dann sorgte Marc Schuler an Brett zwei für den Ausgleich, indem er einen taktischen Fehler von Sam Mattes eiskalt bestrafte und die Pfalzgrafenweiler vorerst aufatmen ließ. (2:2)

 

Diese Luft wurde jedoch von seinem Teamkollegen an Brett sieben genommen, der auf den alten Sigi-Trick 17 (Remis anbieten, mit der Absicht zu gewinnen) hereinfiel. Siegfried Eckhardt bot seinem Gegner in einem schweren Damenendspiel ein Remis an. Dieser lehnte ab und verlor kurz darauf aufgrund der passiven Stellung von Dame und König die Partie. Das Ablehnen des Remisangebots war sowohl angesichts der Stellung als auch im Rückblick auf das spätere Mannschaftsergebnis ein schwerer Fehler. (2:3)

 

Lukas Hengstler vereinfachte seine zuvor komplizierte Stellung an Brett eins nun also, um ein einfaches Remis zu bekommen, und Richard Grimm machte es ihm an Brett 6 gleich, indem er das Remisangebot des Gegners annahm. (3:4)

 

So blieb nur noch Christof Stirner an Brett drei, der mit seinem Materialvorteil einfach das fehlende Remis zum Mannschaftssieg erzwingen konnte.

 

 

Trotz nominell, fast an jedem Brett schwächerer Besetzung setzt sich der Schachring Spaichingen also mit etwas Glück, aber noch mehr Verstand gegen die Schachfreunde aus Dornstetten-Pfalzgrafenweiler durch und steht nun vor der Aufgabe, dieses Ergebnis in den kommenden Spielen zu bestätigen. Als nächstes steht am 06.12.2025 Balingen auf der Matte, wo man nicht mit solchen Geschenken rechnen kann.

Erste Mannschaft wartet weiter auf den ersten Punkt

 18. Oktober 2025

SR Spaichingen 1  -  SF Geislingen 1                         3,5 : 4,5

 

Knapp daneben ist auch vorbei, denn auch nach dem zweiten Spieltag, zu Hause gegen die Aufsteiger aus Geislingen, steht die erste Mannschaft punktelos da. Trotz eigentlich guter Einzelleistungen, gewinnen die Geislinger einen umkämpften Mannschaftskampf mit 3,5:4,5.

 

Zunächst einmal einigte sich Lukas Hengstler mit seinem Gegner auf Remis, nachdem er seine Probleme aus der Eröffnung gelöst hatte. (0,5:0,5).

 

Armin Zimmermann und Lukas Zetto spielten ebenfalls kurz darauf Remis, wenn auch auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Armin spielte eine unspektakuläre fehlerarme Partie, während Lukas in einer taktisch scharfen Partie und nach mehreren taktischen Möglichkeiten durch Stellungswiederholung zum Remis kam. (1,5:1,5) Für die erste Geislinger Führung sorgte schließlich Brett sechs.

 

Axel Birkholz machte einen Fehler zu viel in der Eröffnung, den der Gegner eiskalt mit einem Königsangriff bestrafte und in einen ganzen Punkt verwertete. (1,5:2,5)

 

Den nächsten halben Punkt steuerte Sam Mattes zur Mannschaft bei. Seine Partie war lange offen und hätte in beide Richtungen kippen können, bevor sich die beiden Spieler an Brett 3 bei unklarer Stellung auf ein Remis einigten. (2:3)

 

Hakan Sancakli sorgte in seinem zweiten Einsatz als Ersatzspieler nun endlich für den Ausgleich. Mit einer Standard-Taktik gewann er erst Material und dann die Partie. Lange konnte die Freude über den Ausgleich aber nicht anhalten, da Christof Stirner seinen König vergeblich auf zwei offenen Linien verteidigen musste. Damit sicherte sich Geislingen den ersten Mannschaftspunkt.

 

Nun hing alles an Marwin Molitor. Er stand vor der schwierigen Aufgabe, ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern zu gewinnen. Erwartungsgemäß war der Geislinger wenig experimentierfreudig und konnte die Partie recht einfach zum Endstand von 3,5:4,5 Remis halten.

 

Die Geislinger holen also ihre ersten Punkte in Spaichingen, während unsere erste Mannschaft nach zwei Spielen weiterhin ohne Punkte dasteht. Trotz der erneuten unglücklichen Niederlage ist es aber bei den individuellen Leistungen der Spieler nur eine Frage der Zeit, bis es zum ersten Sieg kommt. Den nächsten Anlauf gibt es bereits im November gegen Pfalzgrafenweiler. 

Saisonstart ging im Neckar baden

27. September 2025

SK Horb 1 – SR Spaichingen 1               5,0 : 3,0

Die weiterverjüngte erste Mannschaft des Schachrings startete mit einer unglücklichen 5:3 Niederlage gegen Horb in die neue Saison und findet sich erst mal in der unteren Tabellenhälfte wieder.

Nachdem man im letzten Jahr bereits unglücklich gegen die Schwarzwälder verloren hatte, wollte man sich in diesem Jahr revanchieren, aber auch in diesem Jahr war Caissa den Primtälern nicht gewogen und man ließ einiges an den Brettern liegen.

Roland Grimm hätte die Partie mit einem Damenschach auf der Grundreihe zu seinen Gunsten wenden können. Allerdings setzte er das Schach auf dem falschen Feld und musste direkt danach die Segel streichen. Sein Vater Richard Grimm glich kurz darauf aus. Bereits in der Eröffnungsphase gewann er erst eine Figur und wenig später noch eine Qualität, was seinen Gegner zur Aufgabe zwang.

Lukas Hengstler und Marwin Molitor gerieten nach der Eröffnung immer weiter Druck, kamen materiell in Nachteil und mussten nach und nach die Waffen strecken. Hakan Sankakli spielte wie für ihn gewohnt eine scharfe Eröffnungsvariante. Sein Gegner verteidigte sich erst zäh, stellte aber später eine Qualität ein. Doch als sich peu a peu die Bauern tauschten, war die Stellung nicht mehr zu gewinnen und man remisierte. Bei Oliver Karg war es lange ausgeglichen, dann verloren, dann gewonnen und schlussendlich doch Remis.

Sam Mattes kam ordentlich aus der Eröffnung, doch die Zeit lief ihm davon. In akuter Zeitnotphase verlor er erst 2 Bauern und dann die Partie. Lukas Zetto sorgte noch für Ergebniskosmetik. Sein Gegner opferte einen Bauern für Initiative und Raumvorteil. Es sah lange nicht gut aus, doch als sein Gegner einen Läufer verlor, war die Partie wieder offen. Einen weiteren ungenauen Bauernzug bestrafte Lukas gekonnt und gewann die Partie schließlich noch.

 

Die Landesliga geht am 18.10. weiter. Der Schachring empfängt den Aufsteiger aus Geislingen. 

       
Sa. 11.04.2026 SR Heuberg-Gosheim 1 SR Spaichingen 1 
Sa. 25.04.2026 SR Spaichingen 1 SV Rangendingen 1